Sep 2026
Asiatische Hornisse: Nest in Höchst entdeckt und entfernt
Am Mittwoch, den 23.09.2026, wurde erneut ein Nest der Asiatischen Hornisse in Höchst entdeckt und entfernt. Das Nest befand sich in der Erbacher Straße und wurde im Zuge der Fällung eines Baumes entdeckt.
Bei der Entdeckung kam es zu einem Zwischenfall: Einer der an den Arbeiten beteiligten Arbeiter wurde von den Hornissen mehrfach gestochen und musste medizinisch behandelt werden. Der Vorfall zeigt, dass insbesondere die Verteidigung eines Nestes für Menschen gefährlich werden kann.
Nach der Entdeckung wurde der Bienenzuchtverein Höchst informiert. Gemeinsam mit Unterstützung aus Bayern konnte das Nest noch am selben Abend fachgerecht entfernt werden.
Für den Grundstückseigentümer entstanden dabei keine Kosten. Die an der Entfernung beteiligten Personen arbeiten ehrenamtlich.
Sichtungen bitte melden
Der Bienenzuchtverein Höchst bittet die Bevölkerung, aufmerksam zu sein und entdeckte Nester zu melden. Eine frühzeitige Meldung kann dabei helfen, eine weitere Ausbreitung der Asiatischen Hornisse rechtzeitig zu erkennen und geeignete Maßnahmen einzuleiten.
Sichtungen können dem Bienenzuchtverein Höchst über die Website www.bienenzuchtverein-hoechst.de oder telefonisch unter 06165 3895567 oder 0163 6912150 gemeldet werden.
Wer ein mögliches Nest entdeckt, sollte ausreichend Abstand halten und nicht selbst versuchen, es zu entfernen.
Aug 2026
Vortrag zur Asiatischen Hornisse stößt Interesse in der Bevölkerung
Am 22. Juli 2026 veranstaltete der Bienenzuchtverein Höchst e.V. einen Informationsvortrag zur Asiatischen Hornisse (Vespa velutina). Referent des Abends war Herr Neumann, der die aktuelle Situation und die Herausforderungen durch die Ausbreitung dieser invasiven Art eindrucksvoll darstellte.
Die Asiatische Hornisse breitet sich seit Jahren von Spanien und Frankreich ausgehend kontinuierlich in Europa aus. Besonders in Baden-Württemberg werden inzwischen hohe Nestzahlen registriert. Die Erfahrungen aus den bereits stark betroffenen Regionen zeigen, dass eine frühzeitige Erfassung und Koordination entscheidend sind, um auf die weitere Ausbreitung reagieren zu können.
Für Hessen erscheinen die gemeldeten Zahlen bislang noch vergleichsweise niedrig. Dies bedeutet jedoch nicht zwangsläufig, dass die Asiatische Hornisse hier seltener vorkommt. Vielmehr wird vermutet, dass Sichtungen und Nestfunde bislang noch nicht in ausreichendem Maße erfasst und gemeldet werden.
Der Referent stellte die Aktivitäten in Unterfranken vor, wo bereits koordinierte Strukturen zur Erfassung und Bekämpfung der Asiatischen Hornisse aufgebaut wurden. Durch die Zusammenarbeit von Imkern, Behörden und engagierten Bürgerinnen und Bürgern können Sichtungen systematisch ausgewertet und notwendige Maßnahmen eingeleitet werden.
Ein wichtiger Baustein für ein erfolgreiches Monitoring sind moderne digitale Hilfsmittel. Vorgestellt wurden unter anderem Möglichkeiten zur Meldung von Sichtungen über spezielle Anwendungen wie die Vespa Finder App. Solche Werkzeuge helfen dabei, Beobachtungen zu dokumentieren, mögliche Flugrouten nachzuvollziehen und letztlich Nester zu lokalisieren. Die gesammelten Daten liefern wertvolle Hinweise für Fachleute und Behörden.
Der Vortrag machte deutlich, dass die Überwachung und Eindämmung der Asiatischen Hornisse nicht allein Aufgabe der Imkerschaft ist. Vielmehr ist die Mithilfe der gesamten Bevölkerung gefragt. Jede gemeldete Sichtung kann dazu beitragen, die Ausbreitung besser zu verstehen und geeignete Maßnahmen zu ergreifen.
Der Bienenzuchtverein Höchst e.V. bedankt sich beim Redner für den informativen Vortrag sowie bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern für das große Interesse. Die Veranstaltung hat gezeigt, dass die Herausforderungen durch die Asiatische Hornisse nur durch gemeinsames Handeln, eine gute Koordination und die Unterstützung der Bevölkerung bewältigt werden können.
Der Bienenzuchtverein Höchst e.V. wird das Thema auch weiterhin begleiten und die Bevölkerung über die Entwicklung der Asiatischen Hornisse sowie Möglichkeiten zur Meldung von Sichtungen informieren.
Jul 2026
Bienenzuchtverein Höchst e.V. lädt zu Fachvortrag über invasive Art und ihre Folgen für die heimische Natur ein
Die Asiatische Hornisse breitet sich seit einigen Jahren zunehmend in Deutschland aus und sorgt bei Naturschützern, Imkern und Behörden gleichermaßen für Aufmerksamkeit. Was zunächst wie das Auftreten einer weiteren Insektenart erscheint, hat weitreichende Auswirkungen auf heimische Ökosysteme. Über die Hintergründe und die Folgen dieser Entwicklung informiert ein öffentlicher Vortrag am Mittwoch, 22. Juli, im Bürgerhaus Höchst.
Der Bienenzuchtverein Höchst e.V. konnte hierfür den Experten Matthias Meidel gewinnen, der die Besucher umfassend über die Lebensweise der Asiatischen Hornisse (Vespa velutina), ihre Ausbreitung sowie die damit verbundenen Herausforderungen informieren wird. Im Mittelpunkt stehen dabei die Auswirkungen auf die biologische Vielfalt, andere Insektenarten und Honigbienen.
Die invasive Hornissenart gilt als geschickter Jäger von Bestäubern und stellt eine zunehmende Belastung dar. Gleichzeitig wirft ihre Ausbreitung Fragen zum Schutz heimischer Arten und zum Umgang mit Sichtungen auf. Der Vortrag soll daher nicht nur informieren, sondern auch für das Thema sensibilisieren und Handlungsmöglichkeiten aufzeigen.
Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr im Bürgerhaus in Höchst am Montmelianer Platz 5. Der Eintritt ist frei. Eingeladen sind alle interessierten Bürgerinnen und Bürger, die sich über die Ausbreitung der Asiatischen Hornisse und ihre Auswirkungen auf Natur, Landwirtschaft und Artenvielfalt informieren möchten. Besonders angesprochen sind dabei Menschen, die sich beruflich oder ehrenamtlich mit Natur- und Umweltthemen beschäftigen. Da die Ausbreitung der Asiatischen Hornisse die gesamte Region betrifft, sind ausdrücklich alle Interessierten willkommen.
Veranstaltung auf einen Blick
Thema: Die Asiatische Hornisse – Eine unterschätzte Gefahr für unsere Biodiversität
Referent: Matthias Meidel
Datum: Mittwoch, 22. Juli 2026
Uhrzeit: 19:00 Uhr
Ort: Bürgerhaus Höchst, Montmelianer Platz 5, 64739 Höchst
Eintritt: Frei
Alle Interessierten sind herzlich willkommen.

Apr 2026
Imker-Schnupperkurs 2026
Seit März ist unser neuer Imker-Schnupperkurs mit sechs motivierten Teilnehmenden gestartet. Bereits bei den ersten Treffen konnten wertvolle Kontakte zu erfahrenen Imkern geknüpft und die besonderen Anfänge des Bienenjahres hautnah erlebt werden – ein spannender und lebendiger Einstieg in die Welt der Bienen.
Wir freuen uns sehr über das große Interesse, die Neugier und die Begeisterung der Gruppe und blicken mit Freude auf die kommenden Termine voller neuer Eindrücke und Erfahrungen.
Apr 2026
Ein Blick ins Bienenjahr – Eindrücke vom Imker-Schnupperkurs 2025
"Schon lange hatte ich mit dem Gedanken gespielt, selbst zu imkern", berichtet Tanja, eine der Teilnehmenden aus dem Imker-Schnupperkurs 2025. "Doch wie so oft blieb es bei einer vagen Idee – zu groß schien der Respekt vor den Bienen und zu unklar der tatsächliche Aufwand. Der Schnupperkurs bot mir schließlich die perfekte Gelegenheit, einen realistischen Einblick zu bekommen.
Der Kurs erstreckte sich über mehrere Termine im Verlauf des Bienenjahres, was ich als besonders wertvoll empfand. So konnte ich nicht nur theoretisch lernen, sondern die Entwicklung eines Bienenvolkes über die Monate hinweg miterleben. Jeder Termin brachte neue Eindrücke mit sich: vom vorsichtigen Öffnen der Beuten im Frühjahr bis hin zur Honigernte im Sommer.
Besonders spannend war für mich der direkte Kontakt mit den erfahrenen Imkern. Statt trockener Theorie stand das praktische Arbeiten im Vordergrund. Anfangs noch etwas zögerlich, durfte ich schon bald selbst Hand anlegen – natürlich gut geschützt und unter Anleitung. Die Ruhe und Konzentration, die dabei notwendig sind, haben mich überrascht. Gleichzeitig hatte die Arbeit mit den Bienen etwas fast Meditatives.
Ich lernte, wie komplex das Leben in einem Bienenstock organisiert ist. Die klare Rollenverteilung, die Kommunikation untereinander und die beeindruckende Effizienz der Tiere haben mich nachhaltig beeindruckt. Auch das Wissen über Nahrungsquellen und die Bedeutung der Bienen für unser Ökosystem wurde anschaulich vermittelt.
Ein weiterer wichtiger Bestandteil des Kurses war die Technik: Unterschiedliche Beutensysteme, Werkzeuge zur Honiggewinnung und die Verarbeitung von Wachs wurden nicht nur erklärt, sondern auch praktisch gezeigt. Dadurch bekam ich ein gutes Gefühl dafür, welche Ausstattung notwendig ist – und auch, mit welchen Kosten man rechnen muss.
Nicht verschwiegen wurden auch die Herausforderungen: Krankheiten, Parasiten und andere Gefahren für die Bienen sind ein ernstes Thema. Hier wurde deutlich, dass Imkerei Verantwortung bedeutet und ein gewisses Maß an Fachwissen erfordert.
Am Ende des Kurses konnte ich für mich eine klare Bilanz ziehen: Ja, Imkerei ist zeitaufwendig und erfordert Engagement – aber sie schenkt auch unglaublich viel zurück. Die Nähe zur Natur, das Verständnis für ökologische Zusammenhänge und nicht zuletzt der eigene Honig machen dieses Hobby besonders reizvoll.
Für mich hat der Schnupperkurs genau das geleistet, was ich mir erhofft hatte: Er hat mir die Unsicherheit genommen und gleichzeitig den Respekt vor der Aufgabe gestärkt. Ob ich selbst mit der Imkerei beginne? Aktuell begleite ich zusammen mit meinem Partner eine ortsansässige Imkerin und sammle dabei weitere wertvolle praktische Erfahrungen in der Imkerei."